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Berufswelt Wasserkraft

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Wasserkraft ist gegenwärtig die zweitwichtigste Energiequelle. Sie deckt bundesweit etwa 3,5 Prozent des deutschen Strombedarfs und hat nach der Windkraft somit den höchsten Anteil an Stromerzeugung in den erneuerbaren Energien. Im Gegensatz zu anderen Sektoren der erneuerbaren Energien rechnet man im Bereich Wasserkraft nicht mit großen Zuwachsraten. Im Jahr 2006 lag der Gesamtumsatz der Wasserkraftbranche bei etwa 1,28 Milliarden Euro.

Die meisten Wasserkraft- und Anlagenbauunternehmen sind im Auslandsgeschäft tätig und erzielen eine Exportquote von 80 Prozent. Seit Jahren bleibt die Zahl des Beschäftigten in der Wasserkraftbranche mit rund 9400 konstant gleich. Der wichtigste Standort der Branche ist Süddeutschland. Hier befindet sich die Mehrheit der rund 7500 Wasserkraftanlagen sowie spezialisierte Anlagenbauer. Nach Einschätzungen von Experten sind etwa 1000 Unternehmen in der Nutzung von Wasserkraft tätig.

 

Keine branchenspezifische Berufe notwendig

Es existieren keine auf Wasserkraft spezialisierte Ausbildung-, Studien- oder Fortbildungsberufe. Für den Bau von Wasserkraftanlagen werden keine branchenspezifischen Berufe benötigt. Das gleiche gilt für den Bau und Betrieb von modernen Laufwasserwerken. Die Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen über den Bau von Turbinen und Wasserkraftmaschinen erfolgt in der Regel in einem Maschinenbaustudium.

Für das Management und die damit verbundene Stromvermarktung solcher Anlagen sind in der Regel Wirtschaftsingenieure oder Umwelttechniker zuständig. Unternehmen der Wasserkraftbranche suchen hochqualifizierte Mitarbeiter für die Betreuung und Instandhaltung der Wasserkraftanlagen.